Schulgeschichten

Samstag, 13. August 2005

Hinführung zum Gleichnis vom barmherzigen Samariter /3. Klasse

Ich habe einen Schlüssel gefunden
Aber dein Herz konnte ich damit nicht aufschließen

Ich habe einen Schlüssel gefunden,
aber die Geschichten und Abenteuer konnte ich nicht erleben.

Ich habe einen Schlüssel gefunden,
aber ich konnte dir damit nicht helfen, als du krank warst.

Ich habe einen Schlüssel gefunden,
aber mit ihm konnte ich nicht meine Träume aufschließen.


Dann traf ich zum Glück den Kleinen Prinzen
Und der sagte zu mir:
Du denkst der Schlüssel ist aus Metall, weil er aussieht wie ein Schlüssel aus Metall und weil er auch so schwer ist, ja? Wenn dein Herz verschlossen ist, dann wird der Schlüssel auch nur ein einfacher Schlüssel bleiben und du wirst diese Dinge niemals sehen.
Denn du darfst nicht vergessen:
Man sieht nur mit dem Herzen gut!

Was soll ich denn damit anfangen?, dachte ich, aber aus
Freundlichkeit lächelte ich. Das Herz hat doch keine Augen! So ein Quatsch. Igitt!
Ich steckte den Schlüssel in die Hosentasche und grübelte noch darüber nach, ob ich doch noch das passende Schloss finden würde.

Nach einiger Zeit traf ich eine Mitschülerin, die ich sehr sehr sehr gerne mochte. Aber ich hatte mich nie getraut, ihr das einfach so zu sagen. Eher hatte ich immer Blödsinn geredet, wenn sie vor mir stand.
Plötzlich merkte ich, dass die Gegend um mein Herz ganz warm wurde, und ohne, dass ich etwas dagegen unternehmen konnte, sprach es durch meinen Mund direkt aus dem Herzen: „Ich mag dich ziemlich gern“. Sofort wurde ich rot und hätte meiner inneren Stimme am liebsten ein Pflaster über den Mund geklebt, aber ich wusste nicht, wo der Mund meiner inneren Stimme war.

Als ich wieder mal ein Buch las, da fing es in meinem Kopf plötzlich an wie von selbst zu leben. Und ich folgte gar nicht mehr dem Abenteuer, von dem dort in dem Buch geschrieben war. Ich war auf einmal selbst der Kapitän eines großen Segelschiffes, das von Piraten angegriffen wurde. Ich musste all meinen Mut zusammen nehmen, um diese Heldentat durchzustehen. Dann war ich aber doch ziemlich stolz auf mich! Am liebsten hätte ich eine Binde über die inneren Augen geknotet, um all diese Abenteuer nicht mehr sehen zu müssen. Aber: wo waren sie?

Am nächsten Tag erlebte ich, wie ein alter und leider auch ziemlich hässlicher alter Mann direkt auf unserem Fußweg stürzte. Er kam alleine nicht wieder hoch und plötzlich merkte ich, wie ich ihm meine Hände entgegenstreckte und ihm hoch half. Gleichzeitig merkte ich, dass ich mich irgendwie vor ihm fürchtete, aber ich konnte meine Hände nicht zurück ziehen.
Als er wieder stand, lächelte er mich freundlich an und ging dann weiter. Ich stand noch eine Weile still dort und wusste nicht, was da passiert war.

Ich dachte über diese ganzen Geschehnisse nach und wunderte mich solange, bis mir der Satz des kleinen Prinzen in den Sinn kam. Ich griff in meine Hosentasche und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich brauche gar kein Schloss zu dem Schlüssel! Ich kann alles auch so erreichen.
Da war ich so glücklich wie noch nie. Ich brauche nur die Liebe, meine Phantasie und meine Hände.

Dann kann ich dein Herz aufschließen,
die aufregendsten Abenteuer erleben,
dir im richtigen Augenblick helfen
und alle meine Träume wahr machen.

Man sieht eben nur mit dem Herzen gut!

(dies, nachdem ich nun mehrere Schulbuchunterrichtsentwürfe gelesen habe....)
uvb

ANMALBILD

Freitag, 12. August 2005

Veröffentlichung eines Briefes vom IQSH

Abs.: Fritz-Gerhard Glindemann
Kronshagen, den 9. August 2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

beim Online-Buchungsverfahren hat es am Freitag, dem 5. August 2005, technische Probleme gegeben, die darin bestanden haben, dass von 8.00 Uhr bis 10.00 Uhr der in Karlsruhe betriebene Server ausgefallen ist. Das hat dazu geführt, dass in dieser Zeit weder Module durch das IQSH frei geschaltet noch durch Sie gebucht werden konnten. Das Serverproblem ist am Freitag nach 10.00 Uhr schrittweise behoben worden. Allerdings ist der Server bis 24 Uhr erst sehr langsam gelaufen. Das IQSH konnte die Freischaltung der Module gegen 15.30 Uhr abschließen. Am Wochenende hat der Server wieder normal gearbeitet, so dass insgesamt rund 40.000 Buchungen vorgenommen worden sind. Von dem Serverausfall ist das IQSH überrascht worden, da der Server in Probeläufen sowie danach zu den Einstellungsterminen am 1.8.2004 und 1.2.2005 problemlos funktioniert hat und für weitaus größere Kapazitäten ausgelegt ist.

Für die Unannehmlichkeiten, die Ihnen entstanden sind, möchte ich mich persönlich bei Ihnen entschuldigen. Ich hoffe, dass Sie inzwischen die notwendigen Buchungen haben vornehmen können. Für Rückfragen und bei etwaigen Problemen stehen Ihnen im IQSH die Schulartbeauftragten und Herr Glindemann gern zur Verfügung.

Ich möchte mit diesem Schreiben die Gelegenheit nutzen, um einige Hintergründe für bestimmte Verfahren im neu gestalteten Vorbereitungsdienst darzustellen.

Wahlmöglichkeiten

Dadurch, dass Lehrkräfte in Ausbildung in Schleswig-Holstein aus einem Angebot von Veranstaltungen (Modulen) auswählen können, soll die Position der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst gestärkt werden. Anders als in anderen Ländern üblich werden Lehrkräfte in Schleswig-Holstein nicht festen Ausbildungsgruppen in den Fächern/Fachrichtungen und in Pädagogik zugewiesen, die über die gesamte Ausbildungszeit hinweg von einer Studienleiterin oder einem Studienleiter geleitet werden. Lehrkräfte in Ausbildung können unter den Gesichtspunkten Thema, Studienleiterin/Studienleiter und Ort Ausbildungsveranstaltungen wählen. Wir sehen selbstverständlich die Einschränkungen für Fächer und Fachrichtungen, in denen nur wenige Lehrkräfte ausgebildet werden und die faktischen Begrenzungen der Wahlfreiheit durch die Struktur des Angebots. In Pädagogik und in den Fächern und Fachrichtungen, in denen viele Lehrkräfte ausgebildet werden, ist die Wahlmöglichkeit aber durchgehend gegeben.

Die Eröffnung von Wahlmöglichkeiten ist ein hohes Gut, wenn es darum geht, ein Ausbildungssystem dynamisch, das heißt Ergebnisse von Wahlverhalten berücksichtigend, zu gestalten. Wenn es allein darum ginge, alle Verfahren möglichst einfach zu gestalten, könnte das IQSH ohne Weiteres eine Gruppeneinteilung vornehmen. Dies widerspräche jedoch der oben genannten Intention.

Fahrwege

Wiederholt haben uns Kolleginnen und Kollegen von langen Fahrwegen berichtet. Das IQSH bemüht sich, die Module möglichst regionalisiert anzubieten. Ich bitte Sie, dabei Folgendes mit zu bedenken: In den Fächern mit einer relativ geringen Anzahl von Lehrkräften gibt es im Pflichtbereich nur eine Ausbildungsgruppe. Früher war es so, dass bestimmte Fächer nur in bestimmten Regionen angeboten worden sind. Eine Lehrkraft mit dem Fach Musik hat beispielsweise ihre Ausbildung im Raum Lübeck absolvieren müssen. Um allen Schulen des Landes die Möglichkeit zu eröffnen, prinzipiell in allen Fächern auszubilden, ist die regionale Zuordnung aufgehoben worden. Der Vorteil für Sie liegt darin, dass Lehrkräfte auch in den „kleinen Fächern“ einer Schule zugewiesen werden können, die zum Beispiel in der Nähe des Wohnortes liegt.

Weiterentwicklung der Module
Das IQSH erbittet von den Lehrkräften in Ausbildung Rückmeldungen über die Qualität der Module. In einem ersten Evaluationsbericht, der auch die Ergebnisse einer Befragung Anfang März 2005 beinhaltet, haben wir die Befunde dargestellt, analysiert und Konsequenzen aufgezeigt.

Zu diesen Konsequenzen gehört, die Module so weiterzuentwickeln, dass Praxisorientierung, insbesondere Unterrichtsorientierung, vorrangiger Schwerpunkt ist. Module sind der Ort, an dem junge Lehrkräfte in Auseinandersetzung mit zentralen Fragen der Fachdidaktik / Fachrichtungsdidaktik und Pädagogik eigene Praxis in einer Gruppe thematisieren und reflektieren sollen.

Zu den Konsequenzen gehört darüber hinaus, dass im Pflichtbereich die Module eines Halbjahres aus drei Präsenzphasen von je acht Stunden mit konstanten Gruppen bestehen, die von jeweils einer Studienleiterin oder einem Studienleiter durchgeführt werden.

Pflichtmodule haben beispielsweise folgende Struktur:

· Erster Modultag: Grundlegende Information, Leitfragen und Konzepte

· Praxisphase zur Erprobung und Reflexion (mehrere Wochen)

· Zweiter Modultag: Erfahrungsaustausch, exemplarische Analysen von Unterricht oder anderen pädagogischen Situationen, Dokumentationen (z. B. Videografien), Vertiefung

· Praxisphase (mehrere Wochen)

· Dritter Modultag: Evaluation (Wirkungen von Unterricht/pädagogischer Praxis), Vertiefung, Alternativen und Konsequenzen

Trennen von Ausbilden und Prüfen

Im Unterschied zu anderen Bundesländern sind in Schleswig-Holstein Ausbildung und Prüfung im Grundsatz voneinander getrennt.

Auf der einen Seite erfahren Sie Unterstützung durch die Schule und – im Rahmen der Module – durch das IQSH. Diese Unterstützung ist bewusst nicht mit ständiger Benotung verkoppelt. So gibt es, anders als in den anderen Bundesländern, keine benoteten Unterrichtsbesuche oder Ausbildungslehrproben. Der Prozess der Ausbildung durch die Schule ist gekennzeichnet durch Anleitung, Rückmeldung und Beratung, Ausbildungslehrkräfte geben Hinweise auf Stärken und Entwicklungsbedarf, sie benoten jedoch nicht.

Benotungen der dienstlichen Tätigkeit an der Schule werden ausschließlich durch die Schulleiterin oder den Schulleiter vorgenommen. Selbstverständlich werden die Schulleiterinnen oder Schulleiter als Ihre Vorgesetzten Ihnen rechtzeitig und regelmäßig Rückmeldung zur Qualität Ihrer Arbeit geben.

Verpflichtende inhaltliche Vorgabe für Ausbildung und Prüfung sind die Ausbildungsstandards. Mit den Ausbildungsstandards erhalten Sie – wie auch alle anderen an Ihrer Ausbildung Beteiligten – Klarheit darüber, was am Ende der Ausbildung erwartet wird und auf welcher Grundlage Benotungen vorgenommen werden sollen.

Um eine möglichst wirksame Unterstützung an der Schule zu bieten, hat das Land Schleswig-Holstein die Ausgleichsstunden für die Ausbildungslehrkräfte verdoppelt und sorgt für eine systematische Qualifizierung von Ausbildungslehrkräften. Die immer wieder zu hörende Frage, ob der neue Vorbereitungsdienst ein Sparmodell sei, ist eindeutig mit Nein zu beantworten.


Sehr geehrte Damen und Herren,
in den beiden Säulen der Ausbildung – Schule und IQSH – werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, beide Institutionen haben das gleiche Ziel: Sie während Ihrer Ausbildung möglichst optimal auf die Aufgabe als Lehrerin oder Lehrer vorzubereiten. Das Ausbildungskonzept in Schleswig-Holstein zielt auf größere Eigenverantwortung von Lehrkräften in Ausbildung. Meine Bitte an Sie ist, dass Sie aktiv die Ausbildung in den Modulen und in der Schule mitgestalten.
Ich wünsche Ihnen für das jetzt begonnene Ausbildungshalbjahr viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Riecke-Baulecke

Freitag, 5. August 2005

Seit heute morgen um 7 durch-

gehend beim IQSH auf der Seite ... für die Anmeldungen zu den Seminaren!: SERVERSTÖRUNG, die Firma gab OK für 400 000 Zugriffe, Absturz bei 2000.
Warten, probieren, warten... Schrecklich. KO...

Montag, 1. August 2005

...

Schulanfang!
Raumgestaltung, Begrüßungsbrief, Fibel, etc. uijuijui.

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schön
dieses Bild......
wfschmid - 13. Nov, 18:09
und mit soviel begeisterung:)
und mit soviel begeisterung:)
Imke-Hinrichsen - 11. Nov, 20:32
:-) Er macht das doch...
:-) Er macht das doch echt gut, irgendwie ist er so...
rahelrath - 11. Nov, 15:59

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